Michael Müller auf der Kundgebung der IG-Metall auf der Oberbaumbrücke am 26.4.

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Das ist nicht nur eine richtige Forderung. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit.“ Auf der Kundgebung der IG Metall zur Angleichung der Arbeitszeiten zwischen Ost und West, machte Michael Müller heute deutlich, dass er die Forderungen der Gewerkschafter unterstützt.

Ein ganzer Monat ohne Lohn – das kann nicht sein!

Noch dreißig Jahre nach der Wende gelten westlich und östlich der symbolträchtigen Oberbaumbrücke unterscheidliche Arbeitszeiten. Die Kolleginnen und Kollegen im Ostteil Berlins müssen Woche für Woche drei Stunden mehr am Band stehen als die Beschäftigten im Westen. Übers Jahr gesehen arbeiten sie so insgesamt einen Monat ohne Lohn. Sie verdienen 8 Prozent weniger Lohn und das seit 30 Jahren.

Quelle: IG Metall, Kundgebung auf der Oberbaumbrücke in Berlin am 26.4.

„Eine Stadt, in der nach der Wende bis heute die Hälfte der Bevölkerung aus allen Teilen Deutschlands und der Welt zugewandert sind, sieht man, wie absurd ein Lohnunterschied zwischen Ost und West ist.“, betonte Müller gegenüber den Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern von der IG Metall und erhielt dafür großen Zuspruch. 

„Es geht darum, dass wir in dieser Tarifrunde das tarifliche Angleichungsgeld fordern, weil die Ungleichheit zwischen Ost und West endlich aufhören muss“, sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Berlin, Jan Otto.

Michael Müller kämpft für die Forderungen der IG Metall

Michael Müller machte deutlich, dass er an der Seite der Kolleginnen und Kollegen steht und sich für Ihre Forderungen stark macht. „In diesem Jahr begehen wir den 60. Jahrestag des Mauerbaus, der unsere Stadt auf schändliche Art und Weise getrennt hat. Seit über 30 Jahren haben wir das überwunden. Es wird Zeit, dass wir auch die unterschiedliche Behandlung von Arbeitnehmenden überwinden. Für mich ist es deswegen richtig und überfällig, dass die IG Metall sich in der derzeitigen Tarifrunde auch dafür einsetzt, diese drei Stunden tariflich auszugleichen. Entweder mit Geld oder aber auch mit einem Freizeitausgleich.“  Dabei betonte er, dass man sich nicht darauf zurückziehen dürfte, dass gerade schlechte Zeiten wären. Dies sei allzu oft die Ausrede dafür gewesen, endlich Gerechtigkeit in der Behandlung der Beschäftigten einzuführen. 

Einmal mehr wurde deutlich – Michael Müller kämpft an der Seite der Gewerkschaften für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

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