Michael Müller beim Besuch des Campus Charlottenburg mit Franziska Giffey

Zum Wahlkampfauftakt in Charlottenburg-Wilmersdorf durfte ich gestern, gemeinsam mit Franziska Giffey, Franziska Becker (MdA), Heike-Schmitt-Schmelz (Sptizenkandidatin für die BVV) und dem Bezirksbürgermeister und Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus Reinahrd Naumann den Campus Charlottenburg und das Charlottenburger Innovations-Center CHIC besuchen. Selbstverständlich waren alle Teilnehmer vor dem Treffen getestet worden und haben sich an Abstandsregeln und die Maskenpflicht gehalten.

Der Campus Charlottenburg ist eines der größten zusammenhängenden Universitätsareale Europas

Auf dem Campus Charlottenburg ist in einer Kooperation der TU Berlin und der Universität der Künste eines der größten zusammenhängenden Universitätsareale in Europa entstanden, das noch immer weiterwächst. Lars Overdieck, der Kanzler der Technischen Universität Berlin, die Vizepräsidentin der TU Prof. Dr. Angela Ittel und der Präsident der UdK, Prof. Dr. Norbert Palz, haben uns einen Einblick in das gegeben, was in den letzten Jahren bereits entstanden ist und welche Areale noch entstehen. Deutlich wurde, das hier eine außergewöhnliche Vernetzung von Kreativität und Wissenschaft verwirklicht wurde, die genau solche Innovationen fördert, die wir brauchen, um die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.

Investiotionen in die Forschung – das ist gut angelegtes Geld

In meiner Zeit als Wissenschaftssenator der Stadt Berlin habe ich dieses Projekt seit langem unterstützt, denn es ist klar, solche Projekte brauchen Geld und Raum. Aber dieses Geld ist gut angelegtes Geld. Denn im kooperierenden Charlottenburger Innovations-Center CHIC werden Firmenausgründungen unterstützt, die den Wissenstransfer aus den Universitäten direkt in die Wirtschaft ermöglichen. So können nicht nur gute, nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen werden, über die Gewinne der Unternehmen fließen auch Steuergelder zurück an die Stadt, die deutlich über den Investitionen liegen. Wie das funktioniert wurde uns von Roland Sillmann beim anschließenden Besuch im CHIC erläutert.

Heike Schmitt-Schmelz, Reinhard Naumann, Franziska Giffey, Franziska Becker, Michael Müller vor dem Plan des Campus Charlottenburg

Charlottenburg-Wilmersdorf als Innovationsmotor für die gesamte Region

Im Chalrottenburger Innovations-Center (CHIC), einem Start-up-Inkubator im Herzen unserer Stadtteils, werden aus Gründerinnen und Gründern Unternehmerinnen und Unternehmer, die behutsam und unter besten Bedingungen wachsen können und deren Unternehmen zu den so genannten hidden champions gehören, also solchen Unternehmen, die zu den besten auf ihren Gebieten gehören. Roland Sillmann betonte, dass tatsächlich gelungen ist, was ich zu Beginn meiner Amtszeit als Ziel ausgerufen habe – Berlin ist die Wissenschaftsmetropole Europas. Was diesen Erfolg besonders nachhaltig macht, ist, dass Ausgründungen direkt aus dem Forschungsbereichen der Universität entstehen. So kann nicht nur das Wissen über die Erfolge, sondern auch das Wissen um Hürden und Misserfolge transferiert werden. Dies sei bei eingekauftem Wissen gerade nicht der Fall. Auch biete die enge Koopoeration mit den Universitäten ein professionelles Umfeld, in dem auch Messgeräte und andere Technologien für die Weiterentwicklung genutzt werden können. Das mache es jungen Unternehmerinnen und Unternehmern einfacher, ihre Ideen umzusetzen. Gerade am Anfang eines Unternehmens fehlt oft das Kapital für hochwertige Technik.

Dass Wissenschaft und Forschung die Basis für die Sicherung unseres Wohlstand und Erfolgs sind, hat sich gerade in der Corona-Pandemie gezeigt. Diesen Weg will ich für Charlottenburg-Wilmersdorf auch im Bundestag weitergehen. So kann Berlin und auch unser Bezirk ein Innovationsmotor für die gesamte Region werden.

Ich bedanke mich für diesen beeindruckenden Rundgang über den Campus-Charlottenburg und das CHIC und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

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