Innovative Flächennutzung möglich machen!

Florian Dörstelmann, Michael Müller und Philipp Mühlberg vor dem Regenrückhaltebecken in der Forckenbeckstraße

Auch in den nächsten Jahren wird die Wohnungs- und Baupolitik eines der wichtigsten Themen für Berlin und andere Ballungsgebiete bleiben. Insbesondere in Stadtteilen mit vorrangig sehr guten Wohnlagen ist es daher wichtig auch multifunktionale und innovative Flächennutzung zu ermöglichen, um für mehr bezahlbaren Wohnraum zu sorgen.

Besichtigung des Regenrückhaltebecken in der Forckenbeckstraße

Gemeinsam mit Florian Dörstelmann (MdA) hat Michael Müller aus diesem Grund das Regenrückhaltebecken in der Forckenbeckstraße besichtigt. Philipp Mühlberg von der SPD Schmargendorf hatte zu einem gemeinsamen Besichtigungstermin mit Vorstandsmitglied Christoph Beck und Projektentwicklerin Susanne Engelbrecht von der degewo eingeladen.

Christoph Beck von der degewo erklärt Michael Müller die aktuelle Beschlusslage zur Forckenbeckstraße
Christoph Beck (degewo) erklärt den aktuellen Planungsstand

Multifunktionale Flächennutzung – ein mehrfacher Gewinn

Das Grundstück befindet sich in Besitz des Landes Berlin. Hier möchte die degewo bis zu 200 bezahlbare Wohnungen über den Regenrückhaltebecken bauen. Das Architekturbüro deluse architects hat einen Entwurf vorgestellt, der nicht nur eine Wohnbebauung über dem Regenauffangbecken, sondern auch eine Filteranlage für das Regenwasser vorsieht. So würde verhindert, dass dieses Regenwasser weiter ungefiltert in die Grunewaldseenkette einfließt und die Seen zum Teil stark verunreinigt.

Das landeseigene Grundstück senkt die Baukosten

Gerade in Bezirken, wie Charlottenburg-Wilmersdorf, in denen Bauland besonders teuer ist, sind innovative Projekte wichtig, um die Verdrängung der Mieterinnen und Mieter zu verhindern. Da es sich um ein landeseigenes Grundstück handelt, könnte hier besonders kostengünstig gebaut werden. Auch ist das Gebiet bereits erschlossen. Es sind also Kindergärten, Schulen und Sportanlagen vorhanden.

Philipp Mühlberg erklärt die aktuelle Beschlusslage auf Bezirksebene
Philipp Mühlberg erklärt die aktuelle Beschlusslage auf Bezirksebene

Michael Müller setzt sich für für die innovative Flächennutzung in der Forckenbeckstraße ein!

Nun gilt es, nachdem sich die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf posititv zu dem Projekt positioniert hat, das Bezirksamt aufzufordern, den nötigen Beschluss zu fassen, damit weitere Untersuchungen zur Eignung des Grundstücks veranlasst und Gespräche zwischen der degewo und den Berliner Wasserbetrieben geführt werden können. Hier wird Michael Müller nachhaken, damit dieses sinnvolle Projekt in Charlottenburg-Wilmersdorf vorangetrieben wird.