Michael Müller putzt Stolpersteine in Charlottenburg-Wilmersdorf

In den Abteilungen der SPD ist es schon lange Tradition, zum Gedenken an die ermordeten Jüdinnen und Juden, die Stolpersteine in ihren Kiezen zu putzen.

Stolpersteine putzen – eine lange Tradition

Am 8. Mai war auch Michael Müller in seinem Wahlkreis in Charlottenburg-Wilmersdorf unterwegs, um gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.

Mit dem Fahrrad startete er im Wilmersdorfer Norden in der Duisburger Straße. Aus dieser kurzen, nur 10 Hausnummern langen Straße wurden bis 1945 über 100 jüdische Nachbarinnen und Nachbarn deportiert und fast ausnahmslos ermordet. Ehrenamtlich haben sich die Anwohnerinnen und Anwohner der Straße vor einigen Jahren zusammengeschlossen und für historische Gedenktafeln gesammelt, die auf die traurigen Vorgänge in der Straße und das Schicksal dieser Berlinerinnen und Berliner hinweisen.

Ehrenamtliches Engagement unterstützen

Weiter ging es dann auf dem Fahrrad zur Goethestraße. Hier putzte der Kandidat auf dem Liestenplatz 1 der Berliner SPD gemeinsam mit der BVV-Kandidatin Elisabeth Körting mehrere Stolpersteine. Währenddessen wurden kurze Biografien der ermodeten Bewohnerinnen und Bewohner der Straße verlesen.

Am Klausnerplatz traf dann auch die Direktkandidatin fürs Abgeordnetenhaus Ülker Radziwill dazu. Gemeinsam wurden weitere Stolpersteine geputzt, bevor es zum Abschluss nach Neu-Westend an den Theodor-Heuss-Platz ging.

Nicht nur gedenken, sondern Antisemitismus aktiv bekämpfen

Die Stolpersteine erinnern uns an das Leid und die Verbrechen, die von Deutschland begangen wurde. Wir dürfen nicht vergessen wohin Antisemitismus und Rassismus, Größenwahn und Chauvinismus führen. Unsere Verantwortung liegt jedoch nicht nur darin, der Opfer zu gedenken, sondern auch heute Antisemitismus aktiv zu bekämpfen. Für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Gewalt steht die SPD seit 158 Jahren.