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Mehr Mittel für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

Der Bund stellt für das nächste Jahr erneut eine Milliarde Euro für die internationale Kultur- und Bildungspolitik bereit. Das hat der Haushaltsausschuss im Deutschen Bundestag in seiner Bereinigungssitzung am 10. November beschlossen. Um die „Kulturmilliarde“ wurde bei den Haushaltsberatungen bis zuletzt gerungen.

Ich freue mich, dass wir uns als SPD erfolgreich dafür eingesetzt haben, die vorgesehenen drastischen Kürzungen im Bereich der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik deutlich zu reduzieren. Gerade in der aktuell schwierigen Weltlage leisten die Mittlerorganisationen einen unverzichtbaren Beitrag, wenn es darum geht, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Beziehungen zu anderen Ländern zu vertiefen, sowie Austausch und Dialog zu fördern. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Mittlerorganisationen eine solide finanzielle Grundlage zu Verfügung stellen. 

Die Goethe-Institute erhalten 15 Millionen Euro mehr als im ursprünglichen Haushaltsentwurf vorgesehen, so dass ihre Budgets auf 235 Millionen Euro steigen. Für den Deutschen Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) werden im kommenden Jahr rund 38 Millionen Euro zusätzlich und insgesamt 278 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Auch die Mittel für die Auslandsschulen wurde erhöht: um 10 Millionen Euro auf insgesamt 296 Millionen Euro.

 

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