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Verleihung des Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung

Gestern Abend wurde der Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung verliehen. In diesem Jahr würdigt die Stiftung das unerschrockene Engagement der afghanischen Menschenrechtsaktivistin Shaharzad Akbar und insbesondere ihren mutigen Einsatz als letzte Vorsitzende der Unabhängigen Afghanischen Menschenrechtskommission.

Als unparteiliche Stimme für Demokratie und Menschenrechte kritisierte sie die Taliban, aber auch die afghanische Regierung und die internationale Gemeinschaft in den Jahren der Islamischen Republik Afghanistan. Die Verleihung setzt ein Zeichen der Solidarität mit der afghanischen Bevölkerung, die seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 unter katastrophalen humanitären Bedingungen lebt.

Im Anschluss an die Verleihung habe ich im Rahmen einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit der Preisträgerin über die Zukunft Afghanistans gesprochen. Für mich ist klar: Wir dürfen die Menschen nach unserem Abzug nicht im Stich lassen und müssen auch in Zukunft regierungsfern aber bevölkerungsnah in Afghanistan aktiv sein.

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